Aus meinem bizarren Schatzkästchen geplaudert

Es ist einer dieser trüben Wintervormittage, mit wenig Licht und trägen Gedanken.
Vor einer Tasse dampfenden Grüntees sitzend, scrolle ich meine Mails durch und mein Auge bleibt hängen an einer sehr pragmatisch und schnörkellos formulierten Anfrage eines Latexliebhabers:
Name:Fred
Alter: 37 Jahre
Grösse: 1,78
Gewicht: 85 kg
Mentale Neigung: auf Augenhöhe bis leicht submissiv
Schwerpunkt:Latex
Erfahrung: Mittelstufe
Wunsch: Begegnung in Latexkleidung
Ersterfahrung mit dem Latexvacuumbett (Schwerpunkt Restriktion, Total Encloser)
Handicap: Blind seit dem 25. Lebensjahr
Besonderes : Als Begleitperson seinen Blindenhund namens Rolo mitbringend
Terminanfrage für den nächsten Tag 18 Uhr/ 1 Stunde mit der Bitte um alsbaldige Reaktion…

Nach kurzer Einsichtnahme in meinen Einsatzplan bestätige ich ohne Zögern seinen Wunschtermin.
Nachfolgend ertappe ich mich dabei, wie meine Gedanken immer mal wieder abdriften in die Thematik Blindheit speziell in Verbindung mit Bizarrerotik.Was macht das mit dem Betroffenen, wie wirkt sich das auf die Sexualität aus?Was kann ich tun, um Freds persönliche Situation passend in die gewünschte Session zu übertragen?
Aus Erfahrung weiss ich natürlich längst, dass körperliche Lust und Kopfkino sich nicht nur aus dem Sehen speisen,Hören Riechen und Schmecken ist mindestens genauso von Bedeutung und für Fred als Blinder sicherlich noch immens mehr. Das gibt mir mentale Stütze und Ruhe und ich beginne mit den Vorbereitungen.

Dann ist es soweit. Pünktlich um 18 Uhr steht Fred mit Rolo an der Leine vor mir.Ohne Blindenbrille, ein schelmisches Grinsen im Gesicht und unter seinem fast bodenlangen Wollmantel einen schwarzen Latexcatsuit tragend.Unsicher, in welcher Richtung ich vor ihm stehe, reicht er mir nicht ganz gezielt seine ausgestreckte Hand. Der Sympathiefunke lässt nicht lange auf sich warten und lachend ergreife ich seine Hand und ziehe beide in mein Bizarrstübchen.
Ohne grosse Umstände lässt sich Rolo (ein Golden Retriever) brav in meiner kleinen Küche bei Lekkerlie und Wasser nieder.Fred hat sich bereits seines Mantels entledigt und steht nun in voller Latexpracht vor mir.Er strahlt ein gesundes Selbstbewusstsein aus und Herzenswärme und er ist sichtbar aufgeregt ( Die Lady auch ein bisschen…).
Ich greife mir seine Hände und führe sie um meine Latextaillie, ein spürbares Zittern erfasst ihn.
So stehen wir uns erstmal eine ganze Weile nah gegenüber in einer Art Latexumarmung,kein Wort fällt, er im hautengen schwarzen Catsuit und ich in meinem heissgeliebten Uniformkleid aus dunkelgrünem Latex,das meine zierlichen Rundungen eng umspannt wie eine zweite Haut.
Der Geruch, die Enge, die Glätte und das Rascheln des Materials törnen uns beide an.
Seine Hände gleiten meine Shilouette entlang von Kopf bis Fuss, es sind Freds Augen, die sich ein Bild von meinem Äusseren machen.Latexhitze steigt in mir auf und ein wohliger Schauer durchfährt mich.Seine Atmung wird deutlilch heftiger. Nun löse ich mich von ihm und beginne langsam und zielgerichtet Fred aus seinem Catsuit zu befreien, bis er schwitzend und nackt vor mir steht. Nun führe ich ihn mit sanften Druck in Richtung Latexvacuumbett und erkläre mit leiser Stimme das nun Kommende.
Unter meiner Anleitung steigt Fred über eine seitliche Öffnung in das Spezialbett, so dass er mittig zu liegen kommt zwischen 2 Schichten gelagert ( die obere Schicht aus dehnbarem Latex bestehend).Wie gewünscht lugt sein Kopf aus der Kragenöffnung heraus und wird von mir verhüllt von einer dünnen roten Latexmaske, die Augen- Nase- und Mundfreiheit gewährt.
Dann aktiviere ich die Vacuumpumpe, ein einlullend rhythmisches Geräusch erfüllt den Raum.Nicht lange lässt Fred mit seinem Wunsch auf sich warten, den Pumpensog doch schrittweise zu erhöhen,um seine Geilheit herauszufordern.
Immer stärker umspannt das Latex nun Freds nackte Konturen, bis sein Körper wie eingeschweisst und festgetakkert in seiner Lage fixiert ist.
Restriktion – Mummifizierung – Total Encloser – das alles trifft es genau!
Ich trete einige Schritte zurück und geniesse in vollen Zügen das Szenario das sich mir bietet.
Freds Seufzen und wohllüstiges Stöhnen verstärkt sich , als ich mich über ihn beuge und meine Hände über seinen prall eingespannten Latexschwanz gleiten lasse, immer und immer wieder….

Immer noch irrwitzig erhitzt und glücklich ausgepowert sitzen Fred und ich nachfolgend in meiner gemütlichen Küche bei einem Gläschen Wein und streicheln mit liebevoller Vehemenz Rolos seidiges Fell.Dabei kann ich meine Neugierde nicht zurückhalten und bohre Fred „Löcher in den Bauch“bezüglich seines Handicaps. Fragen wie „ wirst du anders geil wie sehende Männer?“ oder „ welche Internethilfsmittel nutzt du als Blinder (Sprachausgabe, Breilleschrift) bringen Fred nicht aus seinem Gleichgewicht und was seine Antworten betrifft haben wir beide viel zu lachen.
Eine wunderbare und sehr bereichernde Begegnung, ein riesengrosses Danke an Fred und Rolo!